Kliba 03.11.2017

Energiespartipp: Die Tüte hütet den Laden

Lebensmittel: Regional und ohne Verpackung einkaufen

Ein Service Ihrer Gemeinde Nußloch

Sich klimafreundlich zu ernähren, erscheint vielen als rotes Tuch: ‚Dann soll ich kein Fleisch mehr essen‘, ist ihr Gedanke. Nachhaltiger Konsum meint jedoch in erster Linie, die Natur und ihre Ressourcen bei Einkauf und Ernährung nach Möglichkeit zu schonen. Die KliBA hat einige nützliche Tipps für Sie zusammengestellt.

Achtsam einkaufen

Regional erzeugte Produkte sind das A und O beim klimafreundlichen Einkauf, dafür sorgen vor allem kurze Transportwege. Diese finden Sie auf dem Wochenmarkt, im Bioladen und in manchen Supermärkten. Das CO2-Klimakonto entlasten Sie auch, wenn Sie möglichst verpackungsarm einkaufen: Einfach den Einkaufskorb oder –tasche mitnehmen und für Spontankäufe gibt es kleine Falttaschen, die überall reinpassen. Findige Jungunternehmer haben wiederverwendbare Gemüsebeutel kreiert, die die Tüten-Flut am Obststand eindämmen. Und Brot und Brötchen schließlich kommen auch im sauberen Stoffbeutel sicher nach Hause.

Aufmerksam kochen

Der Spruch „Jedem Topf seinen passenden Deckel“ ist bares Geld wert, denn Topf und Pfanne mit Deckel verbrauchen beim Kochen zwei Drittel weniger Energie als ohne. Unser Tipp: Topfdeckel lassen sich auch nachkaufen. Und beim Erhitzen von Wasser verbraucht ein effizienter Wasserkocher nur rund die Hälfte des Stroms eines Elektroherds (Ausnahme: Induktionsherd).

Bedachtsam essen

Zu einer klimafreundlichen Ernährung gehört tatsächlich auch ein geringerer Fleischkonsum. Schlichte Fakten machen das verständlich: Jeder Deutsche aß laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 2015 rund 89 Kilogramm Fleisch und Fleischerzeugnisse. Ein Rind gibt jeden Tag 200 bis 500 Liter Methangas in die Atmosphäre ab – und Methan ist mehr als 20 Mal so klimawirksam wie CO2. Außerdem braucht das Tier viel Futter, Wasser und Weideplatz. Fazit: Wer weniger Fleisch isst, trägt maßgeblich zum Klimaschutz bei. Das kann es wert sein – und vegetarische Gerichte sind nicht weniger lecker.

Weiterführende Links: https://www.co2online.de/klima-schuetzen/nachhaltiger-konsum

Nicht nur beim Essen, auch beim Thema „Wohnen“ lässt sich sehr viel Energie einsparen. „Lassen Sie sich neutral von uns beraten, wenn Ihr Haus in die Jahre gekommen ist“, empfiehlt der Geschäftsführer der KliBA, Dr. Klaus Keßler.

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei den KliBA-Energieberatern: Andreas Kummer ist regelmäßig für Sie im Rathaus vor Ort –  kostenfrei und unverbindlich.

Rufen Sie uns einfach an oder vereinbaren Sie einen Termin für die nächste Beratung im Rathaus Nußloch, Raum 01  im Untergeschoss, am Dienstag, den 14.11.2017, zwischen 16 und 18 Uhr. Telefon 06221 998750. E-Mail: info@kliba-heidelberg.de.

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